Das Agrarbündnis Unterallgäu-Memmingen

Demo "Wir haben es satt"

Busse zur Demo „Wir haben es satt“ am 19. Januar 2013 in Berlin

 

Liebe Freunde und Mitglieder des Bund Naturschutz,

im Jahr 2013 stehen wichtige Weichenstellungen in der Agrarpolitik bevor. Bei der Bundestagswahl steht auch zur Abstimmung, ob es zu einer nachhaltigen Ernährungs- und Energiewende kommt. In der EU wird entschieden, ob eine bäuerlichnachhaltige Landwirtschaft unterstützt wird oder jährlich weitere 60 Milliarden Euro an Agrarsubventionen vor allem an die Agrarindustrie fließen.

 

Der Bund Naturschutz ruft deshalb zur Teilnahme an der Demo am 19. Januar vor dem Kanzleramt auf.

 

Es wird drei Busse aus Schwaben nach Berlin geben.

Nähere Infos hier:

 

Vortrag: EU-Agrarreform 2014 - Hilfe oder Hindernis bei der Hungerbekämpfung?

Das Agrarbündnis Unterallgäu und der Eine-Welt-Kreis Türkheim e. V. laden zu einem Informationsabend ein:

Freitag, den 9.11.2012 um 20 Uhr

katholisches Pfarrheim Türkheim, Kirchenstr. 4

 

Referenten:

Marlies Olberz

(Internationale Organisation „Menschenrecht auf  Nahrung“ FIAN, München)

Hans-Georg Stümpfl

(Vertreter des biologisch-dynamischen Landbaus, Demeter-Betrieb, Unggenried)

Vortrag: Wertschätzung der landwirtschaftlichen Arbeit ...

Donnerstag, 11.10.2012

Gasthof "Schwarzer Adler",  Woringen, 20 Uhr

Vortrag von Dr. Frieder Thomas
(Institut für ländliche Entwicklung,  Projektbüro Konstanz)

EU-Agrarreform 2014: Wertschätzung der landwirtschaftlichen  Arbeit als Kriterium bei der Bemessung der  EU-Direktzahlungen

Die Fläche ist momentan die einzige Bemessungsgrundlage für die EU-Direkt-zahlungen. Diese Zahlungen werden aber mehr und mehr als Honorierung gesellschaftlicher Leistungen verstanden. Es wäre also nur folgerichtig, wenn neben ökologischen auch soziale Kriterien wie z. B. Arbeit als Bemessungsgrundlage wirksam miteinbezogen werden, denn für die Erhaltung bzw. Entwicklung lebendiger ländlicher Räume und die Erzielung von Wertschöpfung in Regionen (z.B. Allgäu) ist die landwirtschaftliche Arbeit von großer Bedeutung.  Abgesehen davon, dass die Erfüllung zusätzlicher Forderungen oder höherer Standards z. B. beim Tier- oder Naturschutz immer mit zusätzlicher Arbeit verbunden ist, könnten so arbeitsmäßig aufwendigere Produktionsverfahren wie z. B. Milchvieh gegenüber arbeitsextensiven gestärkt werden.

Greening - Zukunft oder Untergang der Landwirtschaft?

Freitag, 15.06.2012

Dampfsäg Sontheim, 20 Uhr

Podiumsdiskussion

EU-Agrarreform 2014:
Künftig sollen die Zahlungen an die Landwirte an umweltschonende Methoden (Greening) gekoppelt werden, wie Einhaltung der Fruchtfolge, Erhalt des Grünlands und Ausweisung von 7 % Naturflächen. Damit soll die Landwirtschaft stärker in die Verantwortung genommen werden für gesunde Lebensmittel, Lebensqualität und Artenvielfalt.

Eine Diskussion mit Vertretern des Bundesverbands der Deutschen Milchviehhalter, des Bayerischen Bauernverbands, der Landwirtschaftsministeriums, der Naturschutzverwaltung, der Naturschutzverbände, der Imker und des EU-Parlaments.

zum Thema "Greening - Zukunft oder Untergang der Landwirtschaft?"