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2020

Zukunft des Weinmarktes - BN fordert neue Wege

Pressemitteilung - Wenn die letzten Monate irgendetwas Positives für die Stadt Memmingen mit sich gebracht haben, so zählt dazu, dass die politischen Verantwortungsträger derzeit ergebnisoffen über die zukünftige Gestaltung und Nutzung des Weinmarktes beraten.

Die Ortsgruppe des BUND Naturschutz in Memmingen begrüßt dies und fordert eine künftige Gestaltung, die die derzeitige „Steinwüste“ (wie der Platz schon in Ihrer Zeitung von angesiedelten Handelsunternehmern bezeichnet wurde) hinter sich lässt.

Wir fordern die politischen Mandatsträger auf, diesen wunderschönen Platz für die Memminger Bürger, insbesondere aber für die Anwohner und Innenstadtbesucher, wieder zu einem attraktiven Ort werden zu lassen. Wir sehen auf dem Platz mehr Grün, mehr Sitzgelegenheiten, mehr Spielfläche und damit mehr Aufenthaltsqualität.

Schon seit Jahren versucht die angesiedelte Gastronomie diese Kriterien auf den zugewiesenen und leider stark begrenzten Außenschankflächen umzusetzen. Denn dort, wo man schön sitzen kann – verweilt die Kundschaft und genießt. Derzeit müssen das noch die Gastronomen selbst durch saisonale Mietbäume und anderes Grün möglich machen – und sie werden durch die Kundschaft bestätigt.   

Warum nicht den ganzen Platz aufwerten, die gastronomischen Außenflächen vergrößern, alle Gäste und Bewohner der Stadt zum Verweilen einladen.

Soll das am Geschäftsinteresse einzelner ansässiger Unternehmen, die auf Parkplätzen vor der Tür bestehen, scheitern? Als Memminger Bürger sind wir uns sicher, dass die Bedenkenträger aufgrund ihres hervorragenden Rufes nicht in Sorge geraten müssen ihre Kundschaft zu verlieren

Der BUND Naturschutz fordert: „Kein weiter so“! 

Wir sehen den Memminger Weinmarkt in Zukunft für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Dann kann der Platz von Besuchern allen Alters sicher betreten, genutzt und genossen werden.

Da wir uns sicher sind, dass die Memminger daran Gefallen finden werden, müssten wir sie darüber im Zweifel selbst entscheiden lassen – zur Stärkung der gesamten Memminger Innenstadt.

Biotoppflegebericht von Sigi

Liebe BN-Freunde,

weil z.Zt. ja keine Information über den Stand der Biotoparbeit fließt, möchte ich einfach so tun als hätte ich auf einer Monatsversammlung (wie immer am 3. Mittwoch im ungeraden Monat) zu berichten.

Kardorf

Mähen und  Abräumen haben wieder geklappt; die dabei waren, können es bestätigen und es sei ihnen innigst gedankt. Wer von diesen jetzt ins Biotop will, wie ich vor ein paar Tagen bei der Nachmahd, wird heftig staunen, denn der damals genutzte Zugang ist völlig überschwemmt. Warum? Sucht man als Erklärung eine Veränderung des Biberdamms, dann wird man in der Tat fündig. Der breitspurig plattgewalzte Weg zu diesem deutet auf die Aktivität der EN BW hin, die offenbar beim Wegräumen des von mir und anderen aufgetürmten Biberholzes (Dankeschön, EN BW! Ist nicht ironisch gemeint!!) die Familie Biber so vergrätzt hat, dass die ihren Damm nun ein Stück bachabwärts verlegt und dazu noch erhöht hat. Daher also die Überschwemmung. Ob unser Plan, dass der früher trockenere Rand unseres Biotops sich nun als Ersatz der überschwemmten Teile zu einer feuchten Streuwiese verwandelt, das werden wir frühestens im nächsten Jahr sehen. Bei der Nachmahd hatte ich jedenfalls den Eindruck, dass von unseren "Schützlingen" sich die Stendelwurzen deutlich vermehrt haben, die Knabenkräuter und Mückenhändelwurzen aber weniger geworden sind. Wer ins Biotop hinein möchte, kann nach der Brücke am aufgehäuften Mähgut vorbei dem Weg bergauf folgen; dann lässt sich nach wenigen Metern mit Pfadfinderaugen die vom Freischneider geschaffene Spur erkennen, auf der wir wohl nächstes Jahr das "Heu" abtransportieren werden. Bis ganz an den Weg hin habe ich allerdings nicht gerodet; es soll das Biotop ja nicht so leicht entdeckt und zum Hundespielplatz oder sonst was werden. Jetzt müsste ich halt nur noch mit dem Landschaftspflegeverband abrechnen, damit wir Ersatz  fürs Mäherbenzin, die Kosten der von Elisabeth besorgten Brotzeit, das Schärfen des Freischneider-Messers (ist jetzt höllisch scharf) usw. kriegen.

Kotzenbrühl

Hier ist ebenfalls gemäht worden, z.B. die vom Wiesenknopf-Ameisenbläuling beflogene "Schmetterlingswiese". Franz Merk will sie abzuräumen. Beim Befahren einer anderen Pflegefläche am Haienbach ist er mit seinem Traktor etwas eingebrochen, konnte aber aus dem so entstandenen Loch noch herausfahren. Seiner Bitte folgend, ich solle mir die Stelle doch ansehen und möglichst für Abhilfe sorgen, fand ich - Elisabeth kriegt jetzt gleich die Zornesröte - höchst biberverdächtige Spuren. Glücklicherweise kann Tina Melder von der Kreisgruppe Beziehungen spielen lassen, welche die Sumpflöcher wieder stopfen helfen.

So, ich habe fertig! Wer meinen Bericht anderen BN-Mitgliedern oder Biotopflegehelfern zukommen lassen will, der tue dies. Grüße! Sigi

Wahlprüfsteine Kommunalwahlen 2020

Die Vorstandschaft der Ortsgruppe Memmingen hat zu den Bereichen Artenvielfalt, Energie und Klima sowie Verkehr Fragebögen entwickelt, die von den Spitzenkandidaten der Parteien beantwortet wurden. Leider haben der CRB und die AfD es trotz Nachfrage nicht für nötig befunden, auf unsere Fragen zu antworten. Bitte machen Sie sich Ihr eigenes Bild, wem Sie in den kommenden Jahren zutrauen, die Weichen der Stadtpolitik in die richtige Richtung zu stellen.

Wahlprüfsteine als .pdf herunterladen
Erläuterungen (der Parteien) als .pdf herunterladen

Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes

Der Bund Naturschutz Ortsgruppe Memmingen begrüßt den Ansatz, die Bevölkerung bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes einzubinden. Wir verbinden das mit der großen Hoffnung, dass so tatsächlich auf die künftigen ökologischen Belange der Memminger Bürger:innen eingegangen werden kann. Lesen Sie hier unsere Stellungnahme.


2019

Führung im Stadtwald Memmingen

„Waldführung mit dem Memminger Stadtförster Stefan Honold“ mit anschließender Einkehr. Termin Freitag 10.05.2019  um 15.00 Uhr;  Treffpunkt Parkplatz am Waldfriedhof in MM zur Bildung von Fahrgemeinschaften. Bei Interesse melden Sie sich bitte per Mail bei mir unter Freybs2@web.de an.

Jahreshauptversammlung in Memmingen 2019

Die Ortsgruppe Memmingen führt ihre Jahreshauptversammlung 2019 am 14.03.2019 um 20:00 Uhr im Gasthaus Löwen in Memmingen durch. Der Wespenexperte Jan-Erik Ahlborn hält einen Vortrag mit dem Thema: "Wie kann ich den Insekten in meinem Garten helfen".

Vorbereitung der Amphibiensammlung in Eisenburg

"Alte und neue" Amphibiensammler treffen sich am 21.02.2019 um 18.00Uhr im Kindergarten Eisenburg (Memmingen) um das diesjährige Amphibiensammeln und die Termineinteilung zu besprechen. Unter der Woche (Mo-Fr) muß nicht in der Früh gesammelt werden, da das der Waldkindergarten übernimmt. Wer nicht kommen kann, meldet sich bitte bei mir mit Terminwünschen (z.B. Wochenende, Früh oder Spät und unter der Woche Spät, reserve Sammler..). Wer weitere "Sammelwillige" kennt, bitte den Treffpunkt weitergeben, bzw. mir die Namen und Kontaktmöglichkeit mitteilen.


2017

Jährliche Pflegemaßnahme auf der Streuwiese in Kardorf

Auch dieses Jahr stand wieder die Pflege der Streuwiese in Kardorf an. Im September 2017 wurde die Streuwiese deshalb zunächst gemäht und das dabei entstandene Mähgut von den fleißigen Helfern aus dem Biotop geschafft. Durch das Abräumen des Pflanzenmaterials wird die unerbetene Düngung unserer Kardorfer Streuwiese wieder rückgängig gemacht. Der Stickstoffeintrag erfolgt über die Luft oder über das eingeschwemmte Wasser aus den Wiesen und Äckern der Umgebung. Wer mehr über das Biotop Streuwiese erfahren will kann sich hier informieren.


„Memmingen blüht 2017“: Der Lieblingsbaum der Memminger

Mit einem kleinen Infostand waren Aktive der Ortsgruppe Memmingen beim diesjährigen Aktionstag „Memmingen blüht“ vertreten. Andreas Reimann und Florian Frey machten sich auf die Suche nach dem „Lieblingsbaum der Memminger“.

Wir baten die Besucher uns von Ihrem „Lieblingsbaum“ in und um Memmingen zu berichten. Viele nette Geschichten und Anekdoten von riesigen, vom Urgroßvater gepflanzten Douglasien, von tollen Schaukelbäumen aus Kindeszeiten und auch von Balkonbäumen wurden uns so erzählt. Manche Besucher berichteten aber auch mit großem Bedauern davon, dass der persönliche Lieblingsbaum nicht mehr steht.

In den meisten Gesprächen wurde spürbar welche Bedeutung einzelne Bäume - auch in der Stadt - für die Bevölkerung haben können. Die Ortsgruppe Memmingen setzt sich daher mit einer Informationkampagne für mehr "lebendiges Grün" und damit auch für mehr Bäume in der Stadt ein. Wir unterstützen die Bestrebungen in Memmingen eine Baumschutzverordnung zu verabschieden. Der Schutz der städtischen Bäume liegt uns sehr am Herzen.

Um genauer kennen zu lernen was wir schützen wollen und zu erfahren warum viele Menschen Bäume als etwas so Besonderes wahrnehmen, haben wir uns auf die Suche nach dem „Lieblingsbaum der Memminger“ gemacht. 

Unterstützen Sie uns und senden Sie uns einen kurzen Steckbrief Ihres persönlichen Lieblingsbaumes in/um Memmingen an Lieblingsbaum-in-Memmingen@web.de

Bitte teilen Sie uns in der Mail mit...

  • wo genau der Baum steht (Straße + Hausnummer oder GPS-Koordinaten)
  • um welche Art von Baum es sich handelt
  • warum dieser Baum Ihnen so wichtig ist (Wann bereitet er Ihnen Freude, gibt es einen besonderen persönlichen Bezug?)

Senden Sie uns unbedingt auch ein oder mehrere Fotos als Anhang Ihrer Mail!

Hoffentlich geben Sie Ihren Namen an, damit wir wissen, wem wir diesen „Lieblingsbaum“ zuordnen dürfen. In Bälde werden wir hier auf der Homepage die „besonderen Bäume dieser Stadt“ veröffentlichen. Haben Sie uns einen Baum geschickt, dann werden Sie persönlich über die Veröffentlichung per Mail informiert.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und viel Spaß bei der Suche nach Ihrem persönlichen Lieblingsbaum in Memmingen.

Der Lieblingsbaum von Florian Frey

Standort: Crusiusstr. / Stüdlinstr. in Memmingen

Art: Buche

Warum gerade dieser Baum?

"Wenn ich die Crusiusstr. hochfahre, dann geht mir immer das Herz auf. Ein derart mächtiger Baum in einer Wohngegend mit vielen eher übersichtlichen Gärten - ungewöhnlich und ein Zeichen dafür, dass sich hier mehrere Generationen von Grundstückseigentümern für den Erhalt ihres Hausbaums entschieden haben und gegen eine Fällung - glücklicherweise! Für mich ist der Baum ortsteilprägend und ein besonderer Schatz in unserem Viertel."