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Veranstaltungen


Unsere Arbeit für den Natur- und Umweltschutz lebt durch unsere Aktiven, aber vor allem wird sie auch erst möglich durch unsere Mitglieder. In diese Zeiten ist es besonders wichtig, viele Unterstützer und Stimmen hinter uns zu wissen, die unsere Aktivitäten durch ihre Mitgliedschaft unterstützen.
In Bad Wörishofen sind wir schon anzahlmäßig ein "gewichtiger" Verein, doch wir sollten noch mehr werden, um zum Erhalt unserer Natur mehr Gehör zu erhalten. 

Aus diesem Grund waren einige junge, überzeugte und engagierte Menschen im Mai in Bad Wörishofen und Umgebung von Haus zu Haus unterwegs, um für eine Mitgliedschaft und/oder für Unterstützung unseres Vereines zu werben.

Die Aktion wurded über die BN-Kreisgruppe Mindelheim (1. Vorsitzender Helmut Scharpf) koordiniert. 

Im Team waren: Louis Raschdorf, Federico Wroblewski, Daniel Kartaschow, Simon Schinowski, Marret Borchert (Teamleitung), Jannik Steigerwald sowie Natalie Hornung (nicht auf dem Bild). 
Das Team konnte sich jederzeit gerne durch Ausweise legitimieren. 

Seit einiger Zeit wurde von der Verteilung von Prospekten und Antragsformularen hin zur ressourcenschonenden Verwendung von Tablets / Notebooks gewechselt: der Mitgliedsantrag wurde auf dem Tablet ausgefüllt und unterschrieben (ähnlich wie bei Paketdiensten). 
Bei der Aktion ginges ausschließlich um die Gewinnung von Mitgliedern. Bargeld und Sachspenden wurden nicht angenommen. 

Bei Fragen können Sie gerne beim ersten Vorsitzenden der Ortsgruppe anrufen oder eine Mail senden:
Alexander Siebierski, 08247-3346460 oder 0171-6468646, vorstand@bn-bw.de 

Dabei ist es gelungen, mehr als 120 neue Mitgliedschaften für unsere BN-Ortsgruppe zu gewinnen!
Ein toller Erfolg, der zeigt, dass es in dieser Zeit überfällig ist, sich für unsere Lebensgrundlagen einzusetzen. Vielen DANK.

PS: auf dem Stadtfest am 02. Juli 2022 werden wir wieder mit einem großen Stand für jung und alt Wissenswertes und Faszinierendes über unsere schöne Natur für Sie präsentieren und gerne Ihre Fragen beantworten ... wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

 


Liebe BN-Aktive, Mitglieder und Freunde, 
 
die unbegreiflichen Ereignisse in der Ukraine machen mich sprachlos und traurig. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten den betroffenen Menschen.
 
Die Auswirkungen dieses Kriegs betreffen auch einige Kernthemen des BN. So ist zum Beispiel eine unsägliche und unsachliche Diskussion um die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken entbrannt. Die massive Abhängigkeit der bayerischen Energieversorgung von Gas, Öl, Kohle und Uran ist das Ergebnis falscher politischer Entscheidungen. Die Blockade von effizienten Energiesparmaßnahmen und dem schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien in den vergangenen Jahren hat die Bayerische Staatsregierung und die CSU auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene zu verantworten. Die von Ministerpräsident Markus Söder geführte Gespensterdebatte um eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke soll davon ablenken - und das kurz vor dem Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima, die zu der auch von Markus Söder gefeierten Abschaltung des AKW Isar 2 und dem Beschluss zum Atomausstieg führte.
 
Doch wir sind nicht machtlos, jeder Einzelne kann Energie einsparen und sich am naturschutzfachlich sinnvollen Ausbau der Erneuerbaren beteiligen. Gleichzeitig ist es unsere Aufgabe als BUND Naturschutz von der Orts-  über die Kreis- bis zur Landes- und Bundesebene die sozial-ökologische Energiewende politisch voranzubringen
 
Vor diesem Hintergrund betrachtete ich es als notwendig, mich mit einer Videobotschaft zu Wort zu melden, die Ihr gerne in Euren Kreis- und Ortsgruppen oder in den sozialen Netzwerken weiterverbreiten könnt und die hier zu finden ist: 
 
https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/bn-landesvorsitzender-richard-mergner-zur-doppelkrise-krieg-in-der-ukraine-und-der-klimakatastrophe

 
Herzliche Grüße
 
Richard 
 
______________________________________
Richard Mergner
Vorsitzender
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Bauernfeindstraße 23, 90471 Nürnberg
Tel. 0911 / 81878-10, Fax: 0911 / 869568
buero.landesvorsitzender@bund-naturschutz.de
www.bund-naturschutz.de
 


Naturschutz-Info-Pavillon (NiP) auf der Naturerlebnisroute "Bundspecht & Co."

Nun ist es soweit, nach intesiver redaktioneller Zusammenarbeit aller am Pavillon Beteiligten hängen nun die Informationstafeln und die Gäste sind herzlich eingeladen,  sich die vielen interessanten Themen um Natur- und Umweltschutz gerne in vielfachen Besuchen anzuschauen. 
Unter den QR-Codes gibt es noch mehr zu finden, sie führen zum jeweiligen Verein oder zu speziell ausgearbeiteten Themen auf der Homepage der Vereine.

Eine offilizielle Eröffnungsfeier des Naturschutz-Info-Pavillon NiP (NiP) wird es nach Rücksprache mit der Stadt erst im nächsten Frühling geben.

Unsere Themen der BN-Ortsgruppe finden Sie hier.

Flyer zur neuen Attraktion gibt es in der Kurverwaltung.
Hier finden Sie die Wanderrouten mit den 16 Stationen wunderbar beschrieben … wir freuen uns über Ihren Besuch!

mehr unter: https://www.bad-woerishofen.de/familie/naturerlebnisroute-buntspecht-co

 

 

 


Eröffnungsfeier der Naturerlebnisroute "Buntspecht & Co." mit dem Naturschutz-Infopavillon der BN-Ortsgruppe am 20.11.2019

Die erste feierliche Eröffnung der interaktiven "Naturerlebnisroute Buntspecht & Co." mit dem bereits gebauten Naturschutz-Info-Pavillon NiP der BN-Ortsgruppe Bad Wörishofen mit den mitwirkenden Vereinen fand am Mittwoch, 20. November 2019 statt. Die Freude war groß und so folgten knapp 400 Besucher*innen der Einladung zum "Sonnenbüchlsee". Es wurde gemeinsam "Vogelhochzeit" gefeiert und die Kindergartenkinder haben den selbst kreierten "Kneippsi-Tanz" trotz der kalten Witterung mit Begeisterung aufgeführt. Als Dank gab es für jedes Kind ein "Kneippsi-Daumenkino" … da tanzt das Maskottchen nun täglich bei Bedarf ...

Pressebericht der Mindelheimer Zeitung zur Eröffnung der interaktiven "Naturerlebnisroute Buntspecht & Co." der Stadt Bad Wörishofenmit dem "Naturschutz-Info-Pavillon" unter Federführung der BN-Ortsgruppe Bad Wörishofen vom 22.11.2019 hier


Aktion "Verwenden statt Verschwenden", Lebensmittel zum Nulltarif

Lebensmittel zum Nulltarif
Bei der Aktion „Verwenden statt Verschwenden“ ist das möglich

Dass viele Menschen gerade in der Vorweihnachtszeit daran denken, Gutes zu tun, ist ein durchaus positiver Effekt. Erinnert werden wir daran allein schon durch die zahlreichen Bittbriefe verschiedener Hilfsorganisationen, die einen in dieser Zeit erreichen.

Hier aber soll auf eine Einrichtung aufmerksam gemacht werden, bei der über das ganze Jahr Gutes geleistet wird, und dazu noch mit einem ernsten Hintergrund.
„Verwenden statt Verschwenden“ heißt die Aktion, die von Franz Egger und dem Pfarrgemeinderat von St. Ulrich angestoßen wurde und sich seitdem wachsender Beliebtheit erfreut.

Jetzt wurde sie sogar noch auf einen zweiten Tag in der Woche ausgeweitet.

Der ernste Hintergrund dabei ist, dass die Verschwendung von guten Lebensmitteln in Deutschland ein enormes Ausmaß angenommen hat. 12 Millionen Tonnen an Lebensmitteln landeten nach einer Studie des Thünen-Instituts in Leipzig 2019 im Müll. Pro Person waren es stolze 75 Kilo, die allein in den Privathaushalten weggeworfen wurden. An erster Stelle stehen dabei Obst und Gemüse, an zweiter Brot- und Backwaren.
Als Franz Egger vor ca. 1 ½  Jahren einmal kurz vor Ladenschluss eine Bäckerei betrat und dabei sah, dass die Auslage noch gut bestückt war, fragte er: „Was geschieht eigentlich jetzt mit diesen doch noch gut aussehenden Waren?“ Die Antwort, „Das wird entsorgt“ ließ ihm, im Gegensatz zu vielen anderen, keine Ruhe und er handelte. „Es muss doch möglich sein, zumindest im kleinen Rahmen etwas dagegen zu tun“, war sein Gedanke. Und so rief er die Aktion „Verwenden statt Verschwenden“ ins Leben. Dazu nahm er die beiden OMV-Tankstellen in der Kneippstadt, sowie die Bäckerei Ried in der Gartenstadt mit ins Boot. Alle drei Geschäfte waren gerne bereit, die Idee zu unterstützen und tun dies noch heute.
So vereinbarte Franz Egger mit ihnen, dass er jeden Montag zum Ladenschluss hin bei ihnen vorbeischaut und gut erhaltene Lebensmittel, die sonst entsorgt werden müssten, mitnehmen darf. Darunter befinden sich hauptsächlich Backwaren, wie Brot, Semmeln, Brezen, aber auch Süßigkeiten wie Muffins, Bienenstich und Donuts oder Sandwitches, also ein recht reichhaltiges Angebot. Dieses bringt er danach postwendend zum Pfarrzentrum in der Gartenstadt, wo die Lebensmittel ab 21 Uhr kostenlos abgegeben werden.
Montagabend und Donnerstagabend.

„Anfangs war die Reaktion auf das Angebot schon noch etwas zögerlich“, so der Initiator. Sicher war eine gewisse Scheu dabei, etwas mitzunehmen, was nichts kostet. Es könnte ja nach Bettelei aussehen oder Armut offensichtlich werden lassen, sind manchmal auch jetzt noch die Bedenken. Doch darum ging es bei dem Angebot von Beginn an gar nicht. Vielmehr soll ja dabei in erster Linie der Verschwendung von Lebensmitteln, siehe oben, entgegengewirkt werden. So nach und nach setzte sich diese Erkenntnis auch bei mehr und mehr Abnehmern durch, so dass sich bis zu 25 oder 30 Personen jeden Alters vor dem Pfarrzentrum einfanden und zuweilen eine stattliche Schlange auf dem Litauenplatz bildeten. 
Natürlich wird dann darauf geachtet, dass nicht die Ersten alle besonderen Sachen bekommen und für die Späteren nichts mehr übrig bleibt. „Ich bitte dann schon darum, dass die Ersten sich zunächst etwas beschränken, noch etwas hier  bleiben und am Ende schauen, ob noch etwas übrig geblieben ist“, achtet Franz Egger auch auf gerechte Verteilung. Beim Pressebesuch herrschte erstmals in diesem Jahr richtiges Winterwetter, so dass der Andrang sich in Grenzen hielt. Drei prall gefüllte Kisten standen zur Verfügung und so konnte jeder genügend für den Abend und meist auch noch für das nächste Frühstück mitnehmen. „Ich finde es einfach schade, dass solche Sachen weggeworfen werden und komme deshalb regelmäßig vorbei. Dass man dadurch noch die Haushaltskasse etwas aufbessern kann, ist doch ein guter Nebeneffekt“, sagt eine „Kundin“. Eine zweite beruft sich auf das christliche Gebot „Unser tägliches Brot gib uns heute“ und betont damit den Wert der Lebensmittel, anstatt sie in unserer Wohlstandsgesellschaft einfach wegzuwerfen.
 Auch ein weiterer positiver Aspekt ist bei der Aktion inzwischen entstanden. Es hat sich ein gewisses „Stammpublikum“ gebildet, so dass man sich auch gerne zu einem Schwätzchen trifft und nicht gleich nach Hause eilt. Einige Leute denken zusätzlich an ihre Nachbarn und nehmen für sie etwas mit oder sie versorgen schon einmal kranke und ältere Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind.
Nur im Spätsommer 2020 musste die Aktion wegen Corona und der Ausgangssperre eine Zeitlang ausgesetzt werden. Weil Franz Egger inzwischen Unterstützung bekommen hat, findet sie nun seit kurzem nicht nur am Montag, sondern auch an jedem Donnerstag, ebenfalls am Pfarrzentrum, aber dann an der Nordseite, statt.
Für den Initiator bedeutet dies jedoch, dass für ihn am Montagabend keine anderen Aktivitäten stattfinden können. „Das war mir aber schon bewusst, als ich das begonnen habe. Im Ehrenamt ist es eben so, dass man Kompromisse eingehen und auch etwas durchhalten muss“, meint er zu dieser festen Verpflichtung. Dazu kann angemerkt werden, dass Franz Egger auch sonst in Bereichen wie der Verkehrswacht oder im Pfarrgemeinderat oder im Bund Naturschutz neben seiner Berufsausübung bei den Stadtwerken freiwillig viel engagiert ist.
 

 


Kurzfilm zu den Folgenbilliger Milchexporte aus Deutschland.

Und auch das ist das Ergebnis der Überproduktion von Milch und den dadurch "wertlosen" männlichen Kälbchen, die einfach nur "weggeschafft" werden - aus Bayern nach Spanien und weiter ... das ist die reine Hölle.
Auch wir fordern einen Systemwechsel!
Meldung in der Süddeutschen Zeitung, Panorama am 02.03.2021: eines der Todesschiffe auf dem Mittelmeer mit 900 Rindern

Mehr dazu auch unter: https://www.menschfairtier.de/

Werden Sie aktiv und fordern die Politik auf, diese grauenvollen Machenschaften der Agrarindustrie zu beenden!