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Veranstaltungen

Wir wünschen eine friedvolle und besinnliche Weihnachtszeit

Mit Hilfe Ihrer Spenden und Mitgliedsbeiträgen engagieren wir uns für das Lebensrecht aller Tiere und Pflanzen, und setzen gezielte Arten- und Landschaftsschutzprojekte in bewährter Tradition fort.

Die BN-Ortsgruppe wünscht Ihnen allen eine friedvolle Weihnachtszeit und einen entspannten Jahresausklang, sowie ein ruhiges Silvesterfest. 
Damit das auch in Bad Wörishofen so möglich wird, haben wir dazu einen Antrag an die Stadt gestellt, auch hier die Böllerei zu verbieten ... unseren Mitgeschöpfen und der Umwelt zuliebe!
Näheres dazu im nächsten Abschnitt ...

Vielen Dank für Ihre Treue und: bleiben Sie gesund, aktiv und naturverbunden!

Herzlich grüßt Sie die Vorstandschaft der Ortsgruppe Bad Wörishofen


Eil-Antrag auf Beschluss einer Allgemeinverfügung zum Verbot von Feuerwerk/Knallkörpern

Die weiter unten zitierte Allgemeinverfügung der Stadt Mindelheim könnte sehr gut als Vorlage verwendet werden: (Download). 

Daher bitten wir den Stadtrat, insbesondere folgende Gebiete entsprechend besonders zu schützen: 

>>> Vollständiges Verbot von Feuerwerk und Böllern

  • in der Kurzone 1 + Kurzone 2 (wir sind Kurstadt!)
  • in der Umgebung von Kirchen und Altenheimen (ist bereits Schutzzone)
  • in der Umgebung / Hörweite von Ställen mit Tierhaltung (sollte selbstverständlich sein)
  • innerhalb der Grenzen des NATURA 2000-Schutzgebiets mit den besonders geschützten Wildtieren
    (wir haben das Privileg, ein solches Schutzgebiet zu besitzen und haben dafür auch eine besondere Verantwortung!)
  • in bewaldeten Gebieten wegen der Wildtiere und des Brandschutzes (auch das sollte eigentlich selbstverständlich sein). 

>>> Verbot von Böllern in den Ortsteilen

  • Gründe wie oben ... 

In der oben genannten Allgemeinverfügung von Mindelheim stehen viele weitere, vernünftige Gründe, denen wir uns auch nicht verschließen sollten. 
Dem Appell unseres Bürgermeisters zur freiwilligen Zurückhaltung aus allen oben genannten Gründen schließen wir uns gerne an. 

05.12.2022 - Mail an: 

Sehr geehrte Bürgermeisterin und Bürgermeister der Kurstadt,
sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrats,
sehr geehrte Damen und Herren des Umweltbeirats,
sehr geehrte sonstige Mitengagierte im Verteiler,

uns allen bleibt eine Woche, in der wir uns auf die beiden entscheidenden Sitzungen kommenden Montag vorbereiten können.

An den Ersten Bürgermeister und Vorsitzenden des Umweltbeirats in Personalunion an dieser Stelle schon mal ein großes DANKE, dass Sie diese beiden Termine so kurzfristig ermöglicht haben.

Mit dieser Mail laden wir alle Verantwortlichen und Entscheider/innen ein, diese einmalige Chance zu einer Veränderung zu nutzen. 
An dieser Stelle kann ich Ihnen versichern, dass wir aus dem Kreis unserer Mitglieder ausschließlich Rückmeldungen erhalten haben, diese Bitte nochmals zu verstärken. 

An den erstenBürgermeister und an die Verwaltung stellen wir hiermit die Bitte, alle rechtlichen Aspekte und Begründungen aus den Städten zu erfragen, welche es diesen ermöglicht haben, so ein Feuerwerks-/Böllerverbot dort zu etablieren: Augsburg, Kaufbeuren, Türkheim, Mindelheim …
Mit dem hervorragenden Netzwerk unter den Bürgermeister/innen und als erfahrener Kommunalpolitiker sollte es möglich sein, auch hilfreiche Hintergrundinformationen zu erhalten. 
Persönlich vertraue ich auf Ihre beiden Aussagen Herr Bürgermeister uns gegenüber: „Natur- und Umweltschutz sind Chefsache“ und „es geht mir um die Sache“

An den zweiten Bürgermeister in Personalunion in seinen vielfältigen Ämtern und Mandaten bei den GRÜNEN
Sie können sich in dieser Sache wahrscheinlich auf die vollste Unterstützung Ihres Ortsverbandes und der Fraktion verlassen. Mit großer Sicherheit können Sie auch aus der Landtagsfraktion und der Regierung in Berlin entsprechende Unterstützung und Argumente anfordern. 
Wir freuen uns ganz besonders darüber, dass Sie explizit auf Ihrer Webseite für den Erhalt sauberer Luft und für den Tierschutz plädieren … zwei voll zutreffende Punkte für unseren Antrag. 
Letztlich dürfte mit Ihrem beruflichen Hintergrund eine direkte Kontaktaufnahme mit der GdP (die für ein Böllerverbot plädiert) leicht möglich sein, um auch von dort Unterstützung zu erhalten. 

Insbesondere bauen wir auf Sie beide, weil Sie bereits bewiesen haben, dass Sie mit dem überzeugten Stadtrat echte Macher sein können: Bad Wörishofens Kernstadt hat mittlerweile flächendeckend maximal „Tempo 30“!
Damit haben Sie bewiesen – gegen alle Widerstände und Bedenken – dass Vieles möglich ist, wenn man es will
Heute sind wir Vorreiter und Modellstadt, andere Städte können von unseren positiven Erfahrungen einer verkehrsberuhigten Stadt profitieren und das erfolgreiche Konzept übernehmen.

Übrigens: warum sollten jetzt in dieser Angelegenheit die Argumente „Altersstruktur, besondere Lage und Bedeutung als Kurstadt“ nicht auch wirksam werden? 
Auch unsere Immissionsschutzverordnung bietet hervorragende Ansatzpunkte … warum soll die für den Jahreswechsel / Silvester nicht gelten?

An die dritte Bürgermeisterin in Personalunion als Vorstand im Mehrgenerationenhaus stellen wir hiermit die Bitte, sich aus diesem Kreis und Gremium Unterstützung zu holen. Sie unterschreiben dort „Zukunft für Jung und Alt – Lebensqualität für alle - mehr Wertschätzung der Älteren und eine gute Zukunft für die Familien!“ Das ist ja eine hervorragende Basis zur vollsten Unterstützung unseres Antrags …

An die Mitglieder des Umweltbeirats: bitte tragen Sie alle den Antrag unterstützenden Informationen zusammen, um eine maximal effiziente Grundlage für die Entscheidungen des Stadtrates bekommen zu können. 
Auch Informationen der Gegenseite sind wichtig, um sachliche und tragfähige Argumente zur Entkräftung der Vorträge der „überzeugten Feuerwerksfans“ zu erhalten.

In diesem Sinne wünschen wir uns allen viel Erfolg für eine klaren Entscheidung für ein Feuerwerks-/Böllerverbot in der Kurstadt.

01.12.2022 - Infosammlung zum Eil-Antrag (siehe auch: Link auf Fernsehbeitrag)

Mit Datum 01.12.2022 hat die BN-Ortsgruppe an den 1. Bürgermeister und den Stadtrat der Stadt Bad Wörishofen einen 
Eil-Antrag auf Beschluss einer Allgemeinverfügung zum Verbot von Feuerwerk/Knallkörpern (Klick: Download)
in der Kurstadt und in den Ortsteilen gestellt.

Der Zeitungsartikel vom 01.01.2022 in der Mindelheimer Zeitung hat große Wellen geschlagen:
Kein Feuerwerksverbot, dafür ein Appell
Ein Böllerverbot zu Silvester wie in Mindelheim sei in Bad Wörishofen nicht möglich, heißt es. Bürgermeister Welzel setzt auf Freiwilligkeit. Der Bund Naturschutz reagiert mit scharfer Kritik – und einer Forderung.

Am Morgen rief Allgäu TV (www.allgaeu-tv.de) an und bat um ein kurzes Interview vor dem Rathaus.
Kurz nach dem Interview (11:57 Uhr) hat Herr Bürgermeister Welzel uns den Übergabetermin um 15:45 Uhr storniert … (wir lassen das jetzt hier ohne weiteren Kommentar so stehen). 
Zur Übergabe des Eil-Antrages haben sich einige Mitglieder und der erste und der zweite Vorsitzende der Ortsgruppe und der Stadtrat der ödp trotzdem wie vereinbart vor dem Rathaus getroffen.
Wir hatten lediglich Sichtkontakt zum Herrn Bürgermeister Welzel im verglasten Sitzungssaal links neben der Eingangstreppe.

Wie ursprünglich vereinbart, haben wir um 15:45 Uhr den Antrag im Hauptamt an seine Sekretärin übergeben. 
Hauptziel ist, dass das im Stadtrat behandelt und entschieden wird – und der Antrag nicht wieder in der Schublade landet, wie andere Anträge unserer Mitglieder in den vergangenen Jahren. 
Ob der Umweltbeirat dazu noch befragt wird, bleibt nur zu hoffen – bislang wurde dieses wichtige Gremium nur ein Mal nach der konstituierenden Sitzung einberufen und bislang nicht weiter angehört. 

Herr Bürgermeister Welzel hat sich in der Satzung zum ersten Vorsitzenden bestimmt und mir wortwörtlich gesagt: „… Natur und Umweltschutz ist Chefsache!“
Die Satzung des Umweltbeirats Bad Wörishofen findet man hier zum Download

Interessant war auch die Frage an uns in diesem Zusamenhang: „… ja hätte nicht der Vorsitzende des Umweltbeirats diesen Antrag stellen müssen?“ (auch das lassen wir jetzt hier ohne weiteren Kommentar so stehen). 

In der Mediathek von Allgäu-TV ist der 2-minütige Beitrag verfügbar:  
https://www.allgäu.tv/mediathek/video/allgaeu-tv-nachrichten-donnerstag-1-dezember-2022/ (ab der 12. Minute). 

Die großen Hoffnungen, die wir in den Umweltbeirat gesetzt hatten – der sich genau solcher Themen annehmen sollte – sind bislang in keinster Weise erfüllt worden.
De facto scheint dieser Umweltbeirat „stillgelegt“.
Wir warten jetzt ab, ob der Stadtrat überhaupt und, ob er noch rechtzeitig zu diesem Antrag gehört wird … und was entschieden wird. Ergebnisse werden wir hier veröffentlichen. 
Wir hoffen, dass die vernünftigen Entscheidungen in Augsburg, Kaufbeuren, Türkheim und Mindelheim auch hier in Bad Wörishofen wahrgenommen und umgesetzt werden. 

Aus den vielen Mails an uns zum Thema / Antrag hier noch drei Auszüge (sinngemäß) zur Entscheidung in Mindelheim:

Ich war in der Stadtratssitzung am 21. November zugegen. Herr Stoll hat den Ablauf in der Mindelheimer Zeitung sehr gut wiedergegeben.
Warum dieses „… ich bin bereit, dieses Risiko einzugehen …" des Bürgermeisters? Der Gesetzestext sagt aus „… in dicht besiedelten Gebieten …“ 
Das wäre Auslegungssache. Ist das Stadtgebiet Mindelheim dicht besiedelt? …

Wenn der Bürgermeister und eine Mehrheit des Stadtrates es will, dann kann man auch in Bad Wörishofen dieses kleine „Risiko“ eingehen. Bis zum 29. oder 30. Dezember – wenn der Verkauf beginnen darf – ist noch ausreichend Zeit. 

Es ist rechtlich nicht klar, ob eine Gemeinde verbindlich ein solches Verbot aussprechen kann. Das würde mich aber nicht von so einer Verordnung abhalten, soll doch jemand dagegen klagen, das Ergebnis könnte abgewartet werden. Auch die Rechtsaufsichtsbehörde könnte eine solche Verfügung aufheben, das scheint aber in Mindelheim auch nicht der Fall zu sein. 

Bürgermeister Dr. Winter hat dann auch mit den Fraktionssprechern gesprochen und offensichtlich auch die CSU- und Freie-Wähler-Fraktionen für die Sache gewinnen können. 

Wir in Bad Wörishofen setzen jetzt auf den ersten Bürgermeister (und Vorsitzenden des Umweltbeirats in Personalunion), dass er ebenso alle Fraktionen hier in Bad Wörishofen „für die Sache“ gewinnen kann. 

Im Onlineangebot der MZ findet man den Artikel vom Vortag … mit einer Abstimmung: 
https://www.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/bad-woerishofen-kein-boellerverbot-bad-woerishofens-buergermeister-setzt-auf-freiwilligen-verzicht-id64726976.html

Nochmals vielen Dank an alle, für die mutmachenden Mails, die Tipps zur Rechtslage und die Rückenstärkung! 
Wenn Umfragen in Deutschland sagen, dass über 70% der Bevölkerung mittlerweile für ein komplettes Böllerverbot ist, wurden wir durch die vielen Rückmeldungen bestärkt:
das gilt auch für Bad Wörishofen! (diese Zahlen sind natürlich nicht repräsentativ 😉 …!) 


Igel - die stacheligen Freunde

Wenn der Winter ist auf dem Vormarsch ist, und Sie dann im Schnee einen Igel auf der Suche nach einem Winterquartier oder nach Futter entdecken, haben wir folgende Bitte an Natur- und Tierfreunde:
Sollten Sie einen Igel finden, der nach Futter sucht und noch zu klein für den ersten Winter ist, bitten wir Sie, ihm eine Überlebenschance zu schenken, indem Sie Kontakt aufnehmen mit der deutschlandweiten Notrufnummer:  
Igel-Notrufnummer: 0800 7235750
 
Aktuelle Infos gibt es bei https://www.pro-igel.de/checkliste-erste-hilfe/

Besonders wichtig ist es, bei Bedarf nur Tierärzte aufzusuchen, die nach Pro Igel e.V. behandeln (z.B. Dr. Queisser in Memmingen).

Außerdem gibt es in unserer Nähe den VereinIgelhilfe Stachelbären e. V.
Hier finden Sie Rat und Hilfe unter: +49 15155524295
Was ist zu tun? Braucht der Igel überhaupt Hilfe ... 
schauen Sie sich auf der Homepage um, da gibt es schon viele Antworten auf erste Fragen.
Ein starkes "Stachelbären"-Team berät Sie gerne fachkundig und bietet Ihnen bei Interesse auch die Möglichkeit, generell viel über die Igelpflege und die Versorgung von Igeln zu erfahren.
Haben Sie Interesse? Dann rufen Sie gerne an: 015155524295 !

Weitere Informationen auch unter:
http://www.pro-igel.de/igel_gefunden/gefunden.html

Igel in Bayern - Übersichtskarte
Wer einen Igel gefunden hat, kann den Landesbund für Vogelschutz (LBV) unterstützen, indem er das Tier auf der folgenden Internetseite meldet:
https://www.igel-in-bayern.de/
Auf dieser Seite gibt es auch viel Interessantes und Wissenswertes über Igel zu erfahren ... und eine liebevoll betreute Chatgruppe.


Aktion "Verwenden statt Verschwenden", Lebensmittel zum Nulltarif

Lebensmittel zum Nulltarif
Bei der Aktion „Verwenden statt Verschwenden“ ist das möglich.
Wo: Pfarrzentrum in der Gartenstadt, Montagabend und Donnerstagabend ab 21 Uhr.

Dass viele Menschen gerade in der Vorweihnachtszeit daran denken, Gutes zu tun, ist ein durchaus positiver Effekt. Erinnert werden wir daran allein schon durch die zahlreichen Bittbriefe verschiedener Hilfsorganisationen, die einen in dieser Zeit erreichen.

Hier aber soll auf eine Einrichtung aufmerksam gemacht werden, bei der über das ganze Jahr Gutes geleistet wird, und dazu noch mit einem ernsten Hintergrund.
„Verwenden statt Verschwenden“ heißt die Aktion, die von Franz Egger und dem Pfarrgemeinderat von St. Ulrich angestoßen wurde und sich seitdem wachsender Beliebtheit erfreut.

Jetzt wurde sie sogar noch auf einen zweiten Tag in der Woche ausgeweitet.

Der ernste Hintergrund dabei ist, dass die Verschwendung von guten Lebensmitteln in Deutschland ein enormes Ausmaß angenommen hat. 12 Millionen Tonnen an Lebensmitteln landeten nach einer Studie des Thünen-Instituts in Leipzig 2019 im Müll. Pro Person waren es stolze 75 Kilo, die allein in den Privathaushalten weggeworfen wurden. An erster Stelle stehen dabei Obst und Gemüse, an zweiter Brot- und Backwaren.
Als Franz Egger vor ca. 1 ½  Jahren einmal kurz vor Ladenschluss eine Bäckerei betrat und dabei sah, dass die Auslage noch gut bestückt war, fragte er: „Was geschieht eigentlich jetzt mit diesen doch noch gut aussehenden Waren?“ Die Antwort, „Das wird entsorgt“ ließ ihm, im Gegensatz zu vielen anderen, keine Ruhe und er handelte. „Es muss doch möglich sein, zumindest im kleinen Rahmen etwas dagegen zu tun“, war sein Gedanke. Und so rief er die Aktion „Verwenden statt Verschwenden“ ins Leben. Dazu nahm er die beiden OMV-Tankstellen in der Kneippstadt, sowie die Bäckerei Ried in der Gartenstadt mit ins Boot. Alle drei Geschäfte waren gerne bereit, die Idee zu unterstützen und tun dies noch heute.
So vereinbarte Franz Egger mit ihnen, dass er jeden Montag zum Ladenschluss hin bei ihnen vorbeischaut und gut erhaltene Lebensmittel, die sonst entsorgt werden müssten, mitnehmen darf. Darunter befinden sich hauptsächlich Backwaren, wie Brot, Semmeln, Brezen, aber auch Süßigkeiten wie Muffins, Bienenstich und Donuts oder Sandwitches, also ein recht reichhaltiges Angebot. Dieses bringt er danach postwendend zum Pfarrzentrum in der Gartenstadt, wo die Lebensmittel ab 21 Uhr kostenlos abgegeben werden.
Montagabend und Donnerstagabend.

„Anfangs war die Reaktion auf das Angebot schon noch etwas zögerlich“, so der Initiator. Sicher war eine gewisse Scheu dabei, etwas mitzunehmen, was nichts kostet. Es könnte ja nach Bettelei aussehen oder Armut offensichtlich werden lassen, sind manchmal auch jetzt noch die Bedenken. Doch darum ging es bei dem Angebot von Beginn an gar nicht. Vielmehr soll ja dabei in erster Linie der Verschwendung von Lebensmitteln, siehe oben, entgegengewirkt werden. So nach und nach setzte sich diese Erkenntnis auch bei mehr und mehr Abnehmern durch, so dass sich bis zu 25 oder 30 Personen jeden Alters vor dem Pfarrzentrum einfanden und zuweilen eine stattliche Schlange auf dem Litauenplatz bildeten. 
Natürlich wird dann darauf geachtet, dass nicht die Ersten alle besonderen Sachen bekommen und für die Späteren nichts mehr übrig bleibt. „Ich bitte dann schon darum, dass die Ersten sich zunächst etwas beschränken, noch etwas hier  bleiben und am Ende schauen, ob noch etwas übrig geblieben ist“, achtet Franz Egger auch auf gerechte Verteilung. Beim Pressebesuch herrschte erstmals in diesem Jahr richtiges Winterwetter, so dass der Andrang sich in Grenzen hielt. Drei prall gefüllte Kisten standen zur Verfügung und so konnte jeder genügend für den Abend und meist auch noch für das nächste Frühstück mitnehmen. „Ich finde es einfach schade, dass solche Sachen weggeworfen werden und komme deshalb regelmäßig vorbei. Dass man dadurch noch die Haushaltskasse etwas aufbessern kann, ist doch ein guter Nebeneffekt“, sagt eine „Kundin“. Eine zweite beruft sich auf das christliche Gebot „Unser tägliches Brot gib uns heute“ und betont damit den Wert der Lebensmittel, anstatt sie in unserer Wohlstandsgesellschaft einfach wegzuwerfen.
 Auch ein weiterer positiver Aspekt ist bei der Aktion inzwischen entstanden. Es hat sich ein gewisses „Stammpublikum“ gebildet, so dass man sich auch gerne zu einem Schwätzchen trifft und nicht gleich nach Hause eilt. Einige Leute denken zusätzlich an ihre Nachbarn und nehmen für sie etwas mit oder sie versorgen schon einmal kranke und ältere Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind.
Nur im Spätsommer 2020 musste die Aktion wegen Corona und der Ausgangssperre eine Zeitlang ausgesetzt werden. Weil Franz Egger inzwischen Unterstützung bekommen hat, findet sie nun seit kurzem nicht nur am Montag, sondern auch an jedem Donnerstag, ebenfalls am Pfarrzentrum, aber dann an der Nordseite, statt.
Für den Initiator bedeutet dies jedoch, dass für ihn am Montagabend keine anderen Aktivitäten stattfinden können. „Das war mir aber schon bewusst, als ich das begonnen habe. Im Ehrenamt ist es eben so, dass man Kompromisse eingehen und auch etwas durchhalten muss“, meint er zu dieser festen Verpflichtung. Dazu kann angemerkt werden, dass Franz Egger auch sonst in Bereichen wie der Verkehrswacht oder im Pfarrgemeinderat oder im Bund Naturschutz neben seiner Berufsausübung bei den Stadtwerken freiwillig viel engagiert ist.
 

 


Unsere Arbeit für den Natur- und Umweltschutz lebt durch unsere Aktiven, aber vor allem wird sie auch erst möglich durch unsere Mitglieder. In diese Zeiten ist es besonders wichtig, viele Unterstützer und Stimmen hinter uns zu wissen, die unsere Aktivitäten durch ihre Mitgliedschaft unterstützen.
In Bad Wörishofen sind wir schon anzahlmäßig ein "gewichtiger" Verein, doch wir sollten noch mehr werden, um zum Erhalt unserer Natur mehr Gehör zu erhalten. 

Aus diesem Grund waren einige junge, überzeugte und engagierte Menschen im Mai in Bad Wörishofen und Umgebung von Haus zu Haus unterwegs, um für eine Mitgliedschaft und/oder für Unterstützung unseres Vereines zu werben.

Die Aktion wurded über die BN-Kreisgruppe Mindelheim (1. Vorsitzender Helmut Scharpf) koordiniert. 

Im Team waren: Louis Raschdorf, Federico Wroblewski, Daniel Kartaschow, Simon Schinowski, Marret Borchert (Teamleitung), Jannik Steigerwald sowie Natalie Hornung (nicht auf dem Bild). 
Das Team konnte sich jederzeit gerne durch Ausweise legitimieren. 

Seit einiger Zeit wurde von der Verteilung von Prospekten und Antragsformularen hin zur ressourcenschonenden Verwendung von Tablets / Notebooks gewechselt: der Mitgliedsantrag wurde auf dem Tablet ausgefüllt und unterschrieben (ähnlich wie bei Paketdiensten). 
Bei der Aktion ginges ausschließlich um die Gewinnung von Mitgliedern. Bargeld und Sachspenden wurden nicht angenommen. 

Bei Fragen können Sie gerne beim ersten Vorsitzenden der Ortsgruppe anrufen oder eine Mail senden:
Alexander Siebierski, 08247-3346460 oder 0171-6468646, vorstand@bn-bw.de 

Dabei ist es gelungen, mehr als 120 neue Mitgliedschaften für unsere BN-Ortsgruppe zu gewinnen!
Ein toller Erfolg, der zeigt, dass es in dieser Zeit überfällig ist, sich für unsere Lebensgrundlagen einzusetzen. Vielen DANK.

PS: auf dem Stadtfest am 02. Juli 2022 werden wir wieder mit einem großen Stand für jung und alt Wissenswertes und Faszinierendes über unsere schöne Natur für Sie präsentieren und gerne Ihre Fragen beantworten ... wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

 


Naturschutz-Info-Pavillon (NiP) auf der Naturerlebnisroute "Bundspecht & Co."

Nun ist es soweit, nach intesiver redaktioneller Zusammenarbeit aller am Pavillon Beteiligten hängen nun die Informationstafeln und die Gäste sind herzlich eingeladen,  sich die vielen interessanten Themen um Natur- und Umweltschutz gerne in vielfachen Besuchen anzuschauen. 
Unter den QR-Codes gibt es noch mehr zu finden, sie führen zum jeweiligen Verein oder zu speziell ausgearbeiteten Themen auf der Homepage der Vereine.

Eine offilizielle Eröffnungsfeier des Naturschutz-Info-Pavillon NiP (NiP) wird es nach Rücksprache mit der Stadt erst im nächsten Frühling geben.

Unsere Themen der BN-Ortsgruppe finden Sie hier.

Flyer zur neuen Attraktion gibt es in der Kurverwaltung.
Hier finden Sie die Wanderrouten mit den 16 Stationen wunderbar beschrieben … wir freuen uns über Ihren Besuch!

mehr unter: https://www.bad-woerishofen.de/familie/naturerlebnisroute-buntspecht-co

 

 

 


Eröffnungsfeier der Naturerlebnisroute "Buntspecht & Co." mit dem Naturschutz-Infopavillon der BN-Ortsgruppe am 20.11.2019

Die erste feierliche Eröffnung der interaktiven "Naturerlebnisroute Buntspecht & Co." mit dem bereits gebauten Naturschutz-Info-Pavillon NiP der BN-Ortsgruppe Bad Wörishofen mit den mitwirkenden Vereinen fand am Mittwoch, 20. November 2019 statt. Die Freude war groß und so folgten knapp 400 Besucher*innen der Einladung zum "Sonnenbüchlsee". Es wurde gemeinsam "Vogelhochzeit" gefeiert und die Kindergartenkinder haben den selbst kreierten "Kneippsi-Tanz" trotz der kalten Witterung mit Begeisterung aufgeführt. Als Dank gab es für jedes Kind ein "Kneippsi-Daumenkino" … da tanzt das Maskottchen nun täglich bei Bedarf ...

Pressebericht der Mindelheimer Zeitung zur Eröffnung der interaktiven "Naturerlebnisroute Buntspecht & Co." der Stadt Bad Wörishofenmit dem "Naturschutz-Info-Pavillon" unter Federführung der BN-Ortsgruppe Bad Wörishofen vom 22.11.2019 hier



Kurzfilm zu den Folgenbilliger Milchexporte aus Deutschland.

Und auch das ist das Ergebnis der Überproduktion von Milch und den dadurch "wertlosen" männlichen Kälbchen, die einfach nur "weggeschafft" werden - aus Bayern nach Spanien und weiter ... das ist die reine Hölle.
Auch wir fordern einen Systemwechsel!
Meldung in der Süddeutschen Zeitung, Panorama am 02.03.2021: eines der Todesschiffe auf dem Mittelmeer mit 900 Rindern

Mehr dazu auch unter: https://www.menschfairtier.de/

Werden Sie aktiv und fordern die Politik auf, diese grauenvollen Machenschaften der Agrarindustrie zu beenden!