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Steigende Nitratwerte im Memminger Trinkwasser

Vortrag und Diskussion zu Ursachen und Handlungsbedarf

01.07.2026

Kurzinfo: Die steigenden Nitratwerte im Memminger Trinkwasser sind ein wichtiges Thema für die Region:

  • 80.000 Menschen in und um Memmingen werden mit dem Trinkwasser versorgt.
  • Studienergebnisse zeigen, dass die Nitratbelastung seit Jahren steigt. Es gibt konkrete Lösungsansätze.
  • Expert*innen vor Ort präsentierten Fakten, diskutierten Handlungsmöglichkeiten und beantworteten Fragen.

 

Am 25.6.26 lud die BUND Naturschutz Kreisgruppe Memmingen-Unterallgäu zur Veranstaltung „Steigende Nitratwerte im Memminger Trinkwasser – Ursachen und Handlungsbedarf“ ein.

Trotz Temperaturen von deutlich über 30 Grad füllte sich der Vortragsraum der Volkshochschule Memmingen im Maximilian Kolbe-Haus mit über 50 Besuchern bis auf den letzten Platz. Florian Frey, Vorsitzender der BN-Ortsgruppe Memmingen, begrüßte die Anwesenden.

Den ersten Part übernahm Martin Muth, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Memmingen-Unterallgäu. Er nannte die steigenden Nitratwerte in den Trinkwasserbrunnen der Woringer Gruppe und der Stadtwerke Memmingen als Ursache der Diskussion und der Veranstaltung. Ab ca. 2011 stiegen die Werte kontinuierlich von unproblematischen 12-25 mg / Liter auf bis zu 36 mg / Liter an. Dass die Werte seit 2025 auf „niedrige“ ca. 20-29 mg / Liter gefallen sind, liegt an der extremen Trockenheit mit fallenden Grundwasserständen und geringer bis fehlender Grundwasserneubildung. Mit der nächsten anhaltenden Regenperiode und Grundwasserbildung werden die Werte erfahrungsgemäß deutlich steigen.

Der Anstieg in den ersten Jahren ab 2011 ging einher mit einem starken Grünlandumbruch, einer Zunahme des Maisanbaus und einer Zunahme von Biogasanlagen. Ebenso nahm die Anzahl der Milchkühe zu – bei Bad Grönenbach befindet sich der größte Michviehbetrieb Bayerns. Bereits 2014 wandten sich die Wasserversorger daher an das Wasserwirtschaftsamt Kempten (WWA) mit der Bitte, die Ursachen der steigenden Werte zu ergründen. Von 2018 bis 2023 führte das WWA umfangreiche Messungen durch, und fasste die Ergebnisse 2024 in einem Bericht zusammen.

Zunächst präsentierte Martin Muth die wichtigsten Ergebnisse der Studie. Umfangreiche Nitrat-Messungen im Grundwasser ergaben, dass das Grundwasser mit einer gewissen Vorbelastung in die Memminger Schotterebene einfließt, im Bereich von Bad Grönenbach bis Zell jedoch erhebliche Nitrateinträge aus landwirtschaftlichen Quellen hinzukommen. Auch im nördlichen Teil der Schotterebene, im Bereich der Wasserschutzgebiete von Woringen und Memmingen, sind z.T. hohe Nitratwerte im Grundwasser vorhanden. Die Tendenz der Nitratwerte war steigend, 49 % der Messtellen waren belastet bis stark belastet (25-50 mg/l) (2021 sogar 68 %!).

(Anmerkung: das Grundwassereinzugsgebiet reicht im Süden bis Dietmannsried, die Memminger Schotterebene liegt zwischen Bad Grönenbach / Wolfertschwenden und Memmingen, und die Wasserschutzgebiete befinden sich etwa zwischen Zell und Benningen. Die Memminger Schotterebene ist mit Kies gefüllt, siehe das Kiesgrubenaral von Darast. Die Kiesböden besitzen ein geringes Rückhaltevermögen für wasserlösliche Stoffe, die Auswaschungsgefahr für wasserlösliche Stoffe wie Nitrat ist daher hoch).

Im Gegensatz zu den Grundwasser-Nitrat-Untersuchungen konnten Boden-Stickstoff-Untersuchungen nur innerhalb der Wasserschutzgebiete durchgeführt werden. Auch hier wurden sehr hohe Werte gemessen, 73 % der beprobten Flächen lagen über dem maximal tolerierbaren Bereich von 30-40 kg N (Stickstoff) /ha, viele Einzelwerte lagen über 100 kg N/ha, Extremwerte sogar über 250 kg N/ha. Die Tendenz war über den Probezeitraum ebenfalls steigend.

(Anmerkung: die Messungen erfolgten im Winter. Während man im Grundwasser das Nitrat direkt messen kann, wird im Boden der gesamte Stickstoffvorrat gemessen. Aus diesem wird sukzessive Nitrat freigesetzt).

Im südlichen Bereich der Schotterebene, wo laut WWA die Nitrat-Haupteinträge erfolgen, wurden keine Bodenuntersuchungen durchgeführt.

Im Zuge der Studie führte das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Mindelheim (AELF) freiwillige Beratungen von Landwirten durch, mit dem Ziel einer Nitrat-schonenden Bewirtschaftung.

Aus der Studie leiten sich keine konkreten Umsetzungen ab, die Messungen wurden 2023 eingestellt, nur die Beratungen werden fortgeführt. Natürlich gab es unter den beteiligten Akteuren viele Gespräche und Diskussionen „im Hintergrund“.

Was würde passieren, wenn die Werte weiter steigen? Ab einem Schwellenwert von 37,5 mg Nitrat / l müssen Maßnahmen zur Trendumkehr eingeleitet werden, ab einem Wert von 50 mg / l darf das Wasser nicht mehr getrunken werden (bzw. muss mit „sauberem“ Wasser verdünnt oder technisch aufbereitet werden, dies würde erhebliche Kosten verursachen).

Abschließend merkte Martin Muth an, dass der Vorwurf, der BN würde alle Landwirte bzw. die Landwirtschaft unter Generalverdacht stellen, nicht zutrifft. Zum einen zitiert der BN nur die Studie des WAA – meist wortwörtlich. Weiterhin geht aus Studie eindeutig hervor, dass es innerhalb der Schotterebene regional sehr unterschiedliche Nitrateinträge ins Grundwasser gibt, und dass auch die Bodenproben sehr unterschiedliche Stickstoffwerte ergeben haben. Dies ist ein Beweis dafür, dass es sehr unterschiedlich wirtschaftende Betriebe und sehr unterschiedliche Düngemengen gibt. Viele Hinweise aus der Bevölkerung, von Landwirten selbst und von Personen, die beruflich mit Wasser zu tun haben, geben Hinweise darauf, dass einzelne Betriebe viel mehr Gülle ausbringen als andere. Als Erklärung bietet sich an, dass Großbetriebe ihr Futter bis aus großen Entfernungen importieren, eine hofnahe Ausbringung aber viel einfacher ist als ein Rücktransport über weite Strecken. Besonders problematisch ist es, wenn die Gülle mit Schläuchen aus der Güllegrube direkt zu den Feldern gepumpt wird (zu den Traktoren mit Schleppschuhverteiler) – dann gibt es keine Fässer oder Transporter mehr, die man zählen könnte.

Nach dem Vortrag von Martin Muth stellte Dr. Otto Heimbucher, Hydrogeologe aus Nürnberg, das Memminger Nitrat-Problem in einen größeren Kontext. Zunächst erklärte er, dass Nitrat insbesondere für Schwangere, Babys und Menschen mit bestimmten Erkrankungen ein gesundheitliches Risiko birgt, und zwar schon bei Werten von 10-25 mg / l. Er ergänzte, dass hohe Nitratwerte meist auch ein Hinweis auf andere Belastungen im Grundwasser sind – auch für Problemstoffe, die nur schwer nachzuweisen sind. Otto Heimbucher stellte die Situation in ganz Deutschland vor und berichtete von den Verhältnissen in anderen Regionen, z.B. im benachbarten Baden-Württemberg (wo die Wasserschutzgebiete meist viel größer sind) oder in Franken (wo es seit Jahrzehnten Probleme mit zu wenig Wasser und zu viel Nitrat gibt). Er berichtete aus seiner langjährigen Erfahrung im Trinkwasserschutz, wobei er die Sichtweisen von Landwirten, Wasserversorgern und Kommunen darstellte. Herr Heimbucher berichtete von unterschiedlichen Wasserschutzgebieten, und nannte Möglichkeiten wie man die Nitrat-Belastung senken kann. Er nahm dabei die Gesundheitsämter stärker in die Pflicht, denn ihre Aufgabe sei es Trinkwasser vor schädlichen Einträgen zu bewahren. Und er merkte immer wieder an, dass viele notwendige Entscheidungen nicht von Gesetzen abhängen, sondern vom politischen Willen – der in manchen Landkreisen und Kommunen stärker vorhanden ist als in anderen.

Auf die beiden Vorträge folgte eine rege Diskussion, die von BN-Regionalreferent Thomas Frey geleitet wurde, und an der sich auch betroffene Wasserversorger und Behörden beteiligten. Marcus Geske, Leiter der Stadtwerke Memmingen, stellte seine Sichtweise ebenso dar wie Johannes Kutter, Leiter des AELF Mindelheim, sowie sein Mitarbeiter Stefan Böckler.

 

Fazit: Aus der Sicht des BN besteht weiterhin Handlungsbedarf, zumal die freiwilligen Beratungen und Maßnahmen bisher keine Trendumkehr bewirken konnten. Insbesondere die folgenden Aspekte sind aus Sicht des BN nicht befriedigend, bzw. tragen nicht zur Lösung des Problems bei:

Das Landwirtschaftsamt hat den Auftrag, die ausgebrachten Düngemengen „auf dem Papier“ zu kontrollieren. Kontrollen der tatsächlich ausgebrachten Düngemengen (v.a. Gülle) sind nicht vorgesehen und finden nicht statt. Auch Hinweise, Fotobelege oder Bodenproben von Dritten wären rechtlich nicht relevant. GPS-Tracking von Güllefässern bzw. Transporten wie in den Niederlanden ist in Deutschland nicht vorgeschrieben und nicht gewollt (dies wäre aus Sicht des BN für Großbetriebe sinnvoll, nicht für „Normalbetriebe“).

Das Landratsamt Mindelheim (auf der Veranstaltung nicht vertreten) erklärt, dass es erst ab dem genannten Schwellenwert von 37,5 mg Nitrat / l den Auftrag und die Befugnisse hat, um Maßnahmen zur Trendumkehr einzuleiten. Bis zum Grenzwert von 50 mg / l ist dann noch genügend „Spielraum“, um eine negative Entwicklung zu stoppen. Ein früheres Eingreifen sei wie gesagt nicht möglich.

Die Wasserversorger möchten dagegen bereits bei niedrigeren Werten Maßnahmen zur Trendumkehr einleiten, da steigende Werte oft nicht mehr „per Knopfdruck“ gebremst werden können (und Nitrat-Werte über 37,5 mg / l bereits als stark belastet gelten). Die Befugnisse der Wasserversorger sind allerdings begrenzt.

Es scheint sich also nichts zu ändern, da alle Beteiligten im Rahmen ihrer Möglichkeiten bzw. gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht mehr tun können (oder wollen?) als bisher. Die Diskussion dreht sich im Kreis. Auch der Nachweis von hohen Nitrateinträgen nördlich von Bad Grönenbach und der flächenscharfe Nachweis von überhöhten Boden-Stickstoff-Werten im Wasserschutzgebiet bietet anscheinend keine rechtliche Grundlage für Anordnungen und Verfügungen, bzw. um wirksame Maßnahmen zur Nitratreduktion in die Wege zu leiten.

Der BUND Naturschutz ist ebenso wie die Wasserversorger der festen Überzeugung, dass wir jetzt mit Gegenmaßnahmen beginnen müssen, nicht erst bei Erreichen eines Schwellenwertes. Der BN fordert alle Beteiligten zum Handeln auf, zu den möglichen Maßnahmen zählen folgende:

  • Wie oben erwähnt, wird die Düngung nur „auf dem Papier“ kontrolliert. Insbesondere für Großbetriebe hält der BN eine Kontrolle der tatsächlichen Düngung für notwendig. Es gibt zahlreiche glaubwürdige Hinweise, dass einzelne Betriebe viel mehr Gülle ausbringen als erlaubt. Aus der Sicht vieler Personen, mit denen wir gesprochen haben, ist diese Überdüngung von Einzelnen sogar der Hauptgrund für die Nitratbelastung im Grundwasser.
  • Die Grundwasser-Nitrat-Untersuchungen und die Boden-Nitrat-Untersuchungen sollten wieder aufgenommen und fortgeführt werden, die Boden-Untersuchungen sollten auf den südlichen Teil der Memminger Schotterebene ausgeweitet werden, wo die Haupteinträge erfolgen. (Anmerkungen: aktuell wird nur das Trinkwasser selbst auf Nitrat untersucht).
  • Die Flächenabgrenzungen und Verordnungen der Wasserschutzgebiete sollten auf den Prüfstand. Das Memminger Wasserschutzgebiet (Verordnung von 2001) umfasst z.B. Gebiete außerhalb des Wassereinzugsgebietes, dagegen befindet sich der Bereich von Bad Grönenbach bis Zell außerhalb des Schutzgebietes – also genau der Bereich, in dem laut WWA die Haupteinträge erfolgen. Das Wasserschutzgebiet müsste aus fachlicher Sicht also schmaler, aber länger sein.
  • Ein großes Potenzial zur Nitratreduktion bieten landwirtschaftliche Maßnahmen. Da die Düngung von Maisäckern meist Ende April vor der Einsaat erfolgt, die Maispflanzen aber erst im Juni viele Nährstoffe aufnehmen können, kann in der Zwischenzeit bei starken Niederschlägen viel Nitrat ins Grundwasser geschwemmt werden. Aus diesem Grund gilt der Maisanbau als besonders Grundwasser-gefährdend. Mögliche Minderungsmaßnahmen sind eine zeitlich gestaffelte Gülle-Düngung (d.h. auch im Juni), die Verwendung von Untersaaten (so dass der Acker nach der Ernte und über den Winter grasbewachsen ist), oder der Einsatz von sog. Nitrifikationshemmern in der Gülle (um die Freisetzung von Nitrat hinauszuzögern). Eine Alternative für den Mais als Energiepflanze ist die Durchwachsene Silphie, die mehrjährige Bestände bildet, sowie Getreide und Grünland (siehe unten). Neben der Optimierung der Bewirtschaftung ist eine Reduktion der Mais-Anbaufläche im Wassereinzugsgebiet daher sinnvoll.
  • Wintergetreidefelder gelten als weniger Nitrat-problematisch als Maisäcker, da bei einer Düngung im Frühling die Pflanzen bereits vorhanden sind und Nährstoffe aufnehmen können. Hinzu kommt, dass nach der Ernte noch Zwischenfrüchte ausgesät werden können, die wiederum Nährstoffe aufnehmen. Die Studie des WWA ergab, dass die niedrigsten Boden-Stickstoff-Werte auf Zwischenfruchtäckern gemessen wurden. Der Zwischenfruchtanbau sollte daher ausgeweitet werden.
  • Grünland gilt als weniger Nitrat-problematisch, da bei Düngung von Frühling bis Herbst immer ein geschlossener Vegetationsbestand vorhanden ist, der Nährstoffe aufnehmen kann. Dass die Boden-Untersuchungen im Winter dennoch (sehr) hohe Stickstoff-Werte ergaben, kann an der häufigen Düngung liegen (oft monatlich, bis in den Spätherbst). Welche Rolle Günland für die Nitratbelastung in der Memminger Schotterebene spielt, ist daher nicht ganz klar.
  • Es ist allgemein bekannt, dass jede Extensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung, egal ob auf Acker oder Grünland, sich positiv auf das Grundwasser auswirkt.

Alle genannten Vorschläge sind bekannt und bewährt und können in vielen Publikationen nachgelesen werden, in vielen Einzelgesprächen zwischen BN und anderen (auch hauptamtlichen) Akteuren wurden diese Vorschläge bestätigt.

Die Fortführung von Messungen und die Überprüfung der Wasserschutzgebiete können im Landkreis beschlossen werden, ein „Tracking“ von Gülle-Transporten bedarf dagegen einer Bundesregelung. Landwirtschaftliche Maßnahmen werden vom AELF bereits jetzt empfohlen, doch die Freiwilligkeit stößt bekanntermaßen an ihre Grenzen. Um Maßnahmen anzuordnen, bedarf es zum Beispiel Vorgaben in der Wasserschutzgebietsverordnung oder Kooperationen mit den Wasserversorgern – in jedem Fall müssen Landwirte für angeordnete Maßnahmen oder Nutzungseinschränkungen oder Extensivierungen entschädigt werden.

Der BUND Naturschutz ist keine Fachbehörde und hat keinen Zugang zu „Insider-Informationen“ von Behörden, Kommunen oder Wasserversorgern. Daher können in unseren Ausführungen Fehler und Lücken auftreten, die sich nicht vermeiden lassen. Wir zitieren bei den Ursachen der Nitratbelastung die Ergebnisse der WWA-Studie, und wir stellen Maßnahmen vor, die als bewährt gelten. Vor allem ist es unser Anliegen, die Studie und die Problematik stärker in die Öffentlichkeit zu bringen, um eine Diskussion anzuregen und politischen Druck aufzubauen. Der Umstand, dass sich alle Beteiligten auf ihre Vorgaben berufen, und sich die Diskussion scheinbar im Kreis dreht, kann aus unserer Sicht nicht länger hingenommen werden. Die Versorgung von 80.000 Menschen (plus Industrie und Landwirtschaft) mit sauberem Trinkwasser muss es uns wert sein, rechtzeitig zu handeln, und nicht erst bei Überschreitung eines gesetzlichen Schwellenwertes. 

Martin Muth, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Memmingen-Unterallgäu
Thomas Frey, BN-Regionalreferent Schwaben
Florian Frey, Vorsitzender der BN-Ortsgruppe Memmingen

Die Kurzfassung der Studie findet sich auf der Homepage des WWA (WWA Kempten / Themen / Grundwasser und Boden / Grundwasserqualität / Kurzzusammenfassung: Bestandsaufnahme Grundwasserqualität in der Memminger Schotterebene)

Über diese Email-Adresse kann die gesamte Studie beim WWA angefordert werden: poststelle@wwa-ke.bayern.de


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