Einladung zur Vorstandssitzung

Unsere nächste Vorstandssitzung findet am 

Mittwoch, 8. November 2017 um 20 Uhr  bei Jens Koch, Lausers 372, Legau statt. 

Unsere Themen für dieses Treffen:   

(werden zeitnah aktualisiert)

    ⇒⇒⇒ Alle Mitglieder und Interessierte sind zu dieser Versammlung herzlich eingeladen. ⇐⇐⇐


BN-Sommerferienprogramm 2017

Die BN-Ortsgruppe Legau/Illerwinkel bot auch beim diesjährigen Sommerferienprogramm am 11.08.2017 eine Aktion an, bei der sich die Teilnehmer aufgrund des schlechten Wetters mit einem Indoor-Programm beschäftigen durften: Das Thema Müll wurde zuerst mit einem lustigen Spiel näher betrachtet. Anschließend gab's filmische Informationen, wie Müll vermeidet werden kann. Trotz Dauerregen waren die Teilnehmer nicht davon abzuhalten, draußen eine Partie Rasenschach zu spielen. Aber auch Indoor-Spiele standen auf dem Programm. Zur Belohnung gab's anschließend Würstchen, leider nicht am Lagerfeuer...

Mit Regen unter erschwerten Bedingungen
Trotz Regen ein harter Kampf
Wegen Regen waren Indoor-Spiele angesagt

Bachputzaktion 2017

Auch dieses Jahr hat die BN-Ortsgruppe Legau/Illerwinkel ein Stück unserer Heimat von Müll gesäubert. Am Samstag, 8. April 2017 um 10 Uhr starteten wir am Feuerwehrhaus in Lautrach, um den Mühlbach, ausgehend vom Roadhouse abwärts zu säubern. Das schwierige Gelände verlangte den Helfern einiges ab, denn der Müll befand sich am und auch im Bachbett. 

Am Mittag wurden die fleißigen Helfer mit einer Brotzeit versorgt, die, wie auch schon im letzten Jahr, dankenswerter Weise die Gemeinde Lautrach übernommen hat. Dafür VIELEN DANK dafür!

Müllsammeln am und im Bach
Fleißige Helfer beim Sammeln
Die hart verdiente Brotzeit

Baumpflanzaktion

Am Samstag, 26.11.2016 pflanze die Ortsgruppe Legau/Illerwinkel eine Winterlinde am Parkplatz des Edeka-Marktes. Dieser Baum des Jahres 2016 soll die Ortseinfahrt von Legau weiter begrünen und steht in der Tradition, dass Legau seit jeher der Ort der Linden war.

Ganz schön groß, unser neuer Baum
Richtige Befestigung der neu gepflanzten Winterlinde, Baum des Jahres 2016
Gruppenbild mit dem EDEKA - Marktleiter, Hr. Heck
Interessierte können an dem befestigten Schild nachlesen, um welchen Baum es sich handelt.

Vortrag: Einheimische Stauden und Sträucher ein toller Erfolg

Referent Norbert Goßner, Baumschule Kutter, Memmingen

Der Vortrag am 23.11.2016 von Norbert Goßner, Gartenbaumeister der Baumschule Kutter, war ein toller Erfolg. Etwa 30 Zuhörer folgten einem interessanten Vortrag, in dem der ausgewiesene Fachmann eine Vielzahl von Pflanzen vorstellte, die nützlich für Bienen und andere Insekten sind. So wird vielleicht mancher Garten im Illerwinkel im nächsten Frühjahr unter neuen Aspekten bepflanzt werden.


BN-Radtour 2016 zu Gast im Illerwinkel

Die diesjährige BN-Radtour mit dem Thema "Wald schützen - Wald nützen" machte am Donnerstag, 4. August Station im Illerwinkel. Tagsüber wurden mit dem FFH-Experten Boris Mittermeier einige interessante Waldgebiete entlang der Iller erkundet. Am Abend rundete ein äußerst informativer Vortrag vom Sprecher des BN-AK Wald Hans Kornprobst im Gasthof Rössle, Lautrach zum Thema "Naturnaher Waldbau im Wirtschaftswald" den Tag ab. 

Gruppenbild © by E.W.
Illerschleife bei Legau © by E.W.
Walderkundung © by E.W.

TTIP und CETA bedrohen Umwelt- und Verbraucherschutz

Der Referent Thomas Frey warnt vor den Gefahren des Freihandelsabkommens

Am Mittwoch, 13.5.2015, fand um 19.30 Uhr  im Rapunzel-Kino in Legau eine Informations-veranstaltung zum Thema TTIP statt. 

TTIP – hinter diesen vier Buchstaben verbirgt sich die "Transatlantic Trade and Investment Partnership", das geplante Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA. CETA steht für ein ähnliches Abkommen mit Kanada. Wirtschaftsliberale auf beiden Seiten versprechen sich von diesem Abkommen Wachstum, Jobs und Wohlstand. Da die Zölle zwischen der EU und der USA bereits sehr niedrig sind, soll der Handel vor allem dadurch erleichtert werden, dass unterschiedliche Standards entweder angeglichen oder gegenseitig anerkannt werden.

Das könnte bedeuten, dass sich in verschiedenen Bereichen der kleinste gemeinsame – und zugleich für Bürgerinnen und Bürger sowie die Umwelt schädlichste – Nenner durchsetzt. Der BUND Naturschutz und andere Verbände sind deshalb kritisch: Sie warnen vor einer Aufweichung von Umwelt- und Verbraucherschutzstandards und einer Aushöhlung demokratischer und rechtsstaatlicher Prinzipien zugunsten multinational agierender Unternehmen.

Die Erleichterungen für den Export betreffen  vor allem die Bereiche Chemikalien, Gentechnik, Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit sowie Energie und Klimaschutz. Dazu zählen unter anderem eine schnellere Zulassung von gentechnisch veränderten Sorten, höhere Grenzwerte für Pestizidrückstände in Lebensmitteln oder Förderung und Import von Schiefergas (Fracking).

Der Bund Naturschutz ruft deshalb die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten dazu auf, die Verhandlungen mit den USA über TTIP zu stoppen und das Handelsabkommen CETA mit Kanada nicht zu ratifizieren. 

Um diese Forderung zu unterstützen, bitten wir Sie, die europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA zu unterzeichnen. Online unter: www.bund-naturschutz.de/ttip. 


Müll-Sammelaktion an der Rotis

Zahlreiche Helfer bei der Aktion dabei

Am Samstag, 11. April 2015 führte die Bund Naturschutz Ortsgruppe Legau/Illerwinkel ihre erste Müll – Sammelaktion entlang des Ufers der Rotis durch. Dieser  Bach mäandriert westlich Legaus durch ein wenig besiedeltes Tal.  Mit dabei waren auch vier Kriegsflüchtlinge aus  Syrien, die sich spontan zu dieser gemeinnützigen Arbeit entschlossen hatten, obwohl sie erst seit zwei Tagen in einer neuen Unterkunft in Legau wohnten. Ausgerüstet mit Arbeitshandschuhen, Müllsäcken und Kübeln ging es gemeinsam an die Arbeit. Nach zwei Stunden war ein ganzer Anhänger voll mit Müll beladen, der anschließend sortiert und z.T. recycelt wurde.   

Fleißige Helfer voller Tatendrang
Müllsammler in Aktion
Helfer aus aller Welt mit dem Sammelergebnis

Laich aus Legauer Natur-Freibad umgesiedelt

Kinder begeistert bei der Aktion dabei

Am Dienstag, 7. April 2015 wurde uns vom Förderverein des Legauer Freibades Laich, der im Naturbecken des Bades gesammelt wurde, zur Verfügung gestellt. Einige Kinder der Ortsgruppe ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen und siedelten diesen voller Begeisterung in einem Legauer Biotop aus. Mal schauen, was aus diesen kleinen Lebewesen entstehen wird...

Ganz vorsichtig...
Neugierige Blicke
Angekommen im neuen "Heim"

Die Bürgerversammlung - ein Ort, Umweltthemen anzusprechen

In einigen Gemeinden des Landkreises gibt es weder Ansprechpartner des BN im Gemeinderat noch zeigt sich der Bürgermeister selbst initiativ im Bereich Natur- und Umweltschutz. In diesem Fall kann jeder Bürger mindestens einmal pro Jahr  im Rahmen der Bürgerversammlung  auch Anträge an den Gemeinderat zu diesen Themen stellen. Artikel 18 der Bayerischen Gemeindeordnung sieht dazu vor, dass die „Empfehlungen von Bürgerversammlungen innerhalb von drei Monaten vom Gemeinderat behandelt werden müssen“. Jedem Bürger wird dadurch garantiert, dass seine Anliegen auch öffentlich behandelt werden.

Die neue Ortsgruppe Legau/Illerwinkel  stand vor der eingangs beschriebenen Situation. Deshalb nutzen mehrere Mitglieder die Möglichkeit, Anträge an den Gemeinderat im Rahmen der Bürgerversammlung im vergangenen November zu stellen. So wurde die baldmöglichste Umsetzung der bisher nicht durchgeführten Ausgleichsmaßnahmen für Flächenverbrauch bei Siedlungsprojekten eingefordert. Außerdem wurden die Installation von Fotovoltaikanlagen auf kommunalen Gebäuden, eine Baumschutzverordnung und die Mitgliedschaft der Gemeinde im Landschaftspflegeverband Unterallgäu beantragt. Mit diesen Themen muss sich nun der Gemeinderat bis Ende Februar auseinandersetzen.

Handelt es sich um ein kommunales Thema, wie z. B um Planungen für eine größere Baumaßnahme, bei dem bei den Bürgern ein Informationsdefizit  besteht, so bietet die Gemeindeordnung eine weitere Möglichkeit der Bürgerbeteiligung, nämlich die Einberufung einer Bürgerversammlung durch die Bürger selbst. Sie muss  innerhalb von drei Monaten stattfinden, wenn das von mindestens 5% der Gemeindebürger unter Angabe der Tagesordnung schriftlich beantragt wird. (In Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern müssen es nur 2,5 % der Bürger sein.). Die Tagesordnung darf nur gemeindliche Angelegenheiten beinhalten. Die Einberufung einer Bürgerversammlung kann allerdings nur einmal im Jahr beantragt werden. 


Grillen mit den fleißigen Sammlern

Abschluss der Haus- und Straßensammlung gefeiert

Am Freitag, 25. Juli wurden die fleißigen Sammler der 1. Haus- und Straßensammlung von unserer Ortsgruppe zum Grillen eingeladen. Neben der Verköstigung durfte der Spaß an und in der Rotiser Ach nicht fehlen. Nebenbei gab es noch eine Menge Tiere zu entdecken.

Herzlichen Dank an die Spender der Würstchen, Semmeln und Getränke!

Im Wasser gibt es immer viel zu entdecken.
Selbst gegrilltes Stockbrot schmeckt immer gut!
Und wer küsst mich?

Vortrag ein voller Erfolg

Der Landschaftspflegeverband Unterallgäu stellte sich vor

Bei der ersten öffentlichen Veranstaltung konnte unsere Vorsitzende Herrn Franke, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes Unterallgäu als Referenten begrüßen. Er  stellte die Aufgaben, Aktivitäten und die Ziele des Verbandes anhand einiger Beispiele vor. Weiterhin erläuterte er Möglichkeiten der Beteiligung für Kommunen und Privatpersonen und errechnete speziell für die Marktgemeinde Legau den jährlichen Mitgliedsbeitrag. Dieser könnte sich jedoch  innerhalb kürzester Zeit  durch einige wenige Maßnahmen im Landschaftsschutz amortisieren.

Zahlreiche Interessierte folgten dem sehr kurzweiligen Vortrag , welcher am Mittwoch, 23. Juli 2014 um 20 Uhr im  Pfarrheim Legau stattfand.

Bleibt zu hoffen, dass der Gemeinderat in Legau dem Beispiel unserer Nachbargemeinden baldmöglichst folgt und zeitnah als Mitglied in diesen äußerst innovativ arbeiteten Verband beitritt!

Bund Naturschutz Ortsgruppe Legau/Illerwinkel


Ortsgruppe „Legau-Illerwinkel“ gegründet

von links: Jens Koch (2. Vorsitzender), Rosina Konrad (1. Vorsitzende), Rupert Reisinger (Beisitzer), Renate Betrich, August Gerblinger (Schriftführer), Klaus Renner und Helmut Lang (Beisitzer). Nicht im Bild: Schatzmeister Christian Wexel.

Im äußersten Südwesten des Unterallgäus wird der Naturschutz seit einigen Monaten immer wieder aus der Reserve gelockt: durch Pläne für eine Hängebrücke über die Iller oder den Bau eines weiteren Verbrauchermarkts auf der „grünen Wiese“. Das Fass zum Überlaufen brachten jüngst eine Baumfällung auf Gemeindegrund, da einem Anlieger die Blätter in den Pool wehten. Bestens in den Medien kommuniziert und begleitet durch persönliche Ansprache aller Mitglieder gelang es, am 14. März 2014 eine eigene Ortsgruppe zu gründen, die dem Natur- und Umweltschutz im Illerwinkel (Illerbeuren, Kardorf, Kronburg, Lautrach und Legau) zukünftig ein stärkeres Gewicht verleihen soll.

Vorsitzende der Ortsgruppe:

Rosina Konrad

Eichwäldele 4

87785 Illerbeuren

Tel.: 08394 - 92 63 732

(Spenden-) Konto: IBAN: DE75 7315 0000 1001 6331 46, BIC: BYLADEM1MLM

E-Mail-Kontakt


Energie aus Wildpflanzen

Arbeitsgemeinschaft Wildpflanzen-Biogas aus Kißlegg informiert im Bürgerbahnhof über neue Wege bei der Biogasproduktion

Blühende Lebensräume statt Monokulturen für den Biogasanbau. Michael Frick (links) sowie Gebhard Pfender (rechts) von der Arbeitsgemeinschaft Wildpflanzen Kisslegg erklären wie’s funktioniert.

Leutkirch - Beim Thema Biogas denkt fast jeder an großflächige Maisäcker. Dass es auch anders geht, erfuhren Interessierte nun bei einer Informationsveranstaltung des Energiebündnisses Leutkirch im Bürgerbahnhof.

Im Rahmen eines Vortrags und mit zahlreichen Bildern berichteten Michael Frick und Gebhard Pfender von der Arbeitsgemeinschaft (AG) Wildpflanzen-Biogas Kißlegg über ihre Erfahrungen aus dem Anbau mehrjähriger Wildpflanzenmischungen zur Biogaserzeugung, an der sich mittlerweile bereits zwölf Landwirte mit unterschiedlich großen Flächen in der Region beteiligen würden. Ziel der AG sei es, diese Art von Anbau als ökologische Variante der Biomasseproduktion zur Biogaserzeugung zu etablieren. Sie sei aber keinesfalls als Ersatz für Energiemais anzusehen. Vielmehr soll eine geeignete Mischung geschaffen werden.

Als Grundlage diene das Drei-Säulen-Projekt der Nachhaltigkeit, nämlich Ökonomie, Ökologie und Soziales. Als Vorteile dieser Anbauweise, die nur auf Äcker deklarierten Grundstücken erfolgen darf, nannten die Experten unter anderem mehr Deckung für Wildtiere, Aufwertung der Landschaft, geringere Mähverluste bei Bodenbrütern und Jungtieren sowie ein verbessertes Nahrungsangebot für Insekten und Vögel. „Da ist was los auf so einem Blumenacker“, das gleicht im Herbst einem Insektenhotel“, sagte Pfender.

Auf mineralische Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichten

Als Dauerkultur (fünf Jahre) würde eine jährliche Bodenbearbeitung und Ansaat entfallen. Auf mineralische Dünger und Pflanzenschutzmittel könne verzichtet werden. Gleichzeitig könne die Humusbildung verbessert werden. Für die Weiterentwicklung des Projekts unternimmt die AG Maßnahmen wie die Akquise von Flächen und die Suche nach Paten, die die Kosten für das Saatgut übernehmen, sowie Sponsoren. Des Weiteren kümmert sich die AG um die Betreuung und Information aller Beteiligten sowie um den Aufbau eines Netzwerks zwischen Landwirten, Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Stromanbieter. Eine große Rolle würde auch die Öffentlichkeitsarbeit spielen, um die Bevölkerung sowie Ämter und Verbände vermehrt ans Thema heranzuführen.

Quelle: Schwäbische Zeitung vom 23.05.2014