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Lichtverschmutzung

Die Betrachtung des Sternenhimmels gehört zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit. Sie war notwendig zur Bestimmung der Zeit, zur Navigation in der Schifffahrt, zur Erstellung von Kalendern und führte zu unschätzbaren kulturellen Errungenschaften.

Der heute fast überall anzutreffende „Lichtsmog“ ist nicht nur ein Problem der Sterngucker und Astronomen.
Er greift auch erheblich in den Lebensrhythmus von Pflanzen und Tieren ein. Grelles nächtliches Licht stresst Vögel und bedroht viele Insektenarten. Aber auch der Mensch selbst leidet darunter. Es drohen Schlafstörungen, Schwächung des Immunsystems und Beeinträchtigungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Die künstliche Erhellung des Nachthimmels stellt dabei auch eine gigantische Energieverschwendung dar und produziert Unmengen an unnötigen Treibhausgasen.

Denkanstöße, wie wir den Blick auf den nächtlichen Sternhimmel verbessern können, ohne dabei auf Komfort oder Sicherheit verzichten zu müssen gibt z.B. die Fachgruppe DARK SKY der Vereinigung der Sternfreunde.