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Wir bitten zum Einkauf ohne Auto.

Schaffen wir es, mehr Fahrräder als Autos auf ausgesuchten Supermarktparkplätzen zu versammeln?

04.06.2022 10:00 - 11:00

Ottobeuren, Sontheim, Erkheim und Mindelheim

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Schaffen wir es, mehr Fahrräder auf ausgesuchten Supermarktparkplätzen zu versammeln, als Autos?
Gemeinsam mit Ihnen möchten wir es an diesem Tag probieren!

Mehr Infos finden Sie weiter unten im Text.

Genaue Standorte und Zeiten finden Sie bald hier.

Können einzelne Menschen überhaupt etwas ändern? Gerne verweist man auf „die hohe Politik“, die Änderungen herbeiführen soll. Bei vielen Dingen hat dennoch jede:r einzelne, den Wandel in der Hand: Für einen Abschied aus Atomkraft und Kohle bedarf es lediglich eines Anbieter:innenwechsels, ob wir Milchprodukte aus dem Allgäu oder aus Irland kaufen, entscheiden wir beim Griff ins Regal selbst.
Ähnlich verhält es sich auf dem Weg zur Bäckerei oder zum Verbraucher:innenmarkt. Doch sogar in kleinen Orten bevorzugen die meisten dafür das eigene Auto. Das Bild eines Großparkplatzes in Ottobeuren zeigt 100 geparkte Autos und genau ein Fahrrad, obwohl es für mindestens zwei Drittel der Verbraucherinnen und Verbraucher möglich wäre, den Einkauf mit dem Rad oder zu Fuß zu erledigen.

„Wir werden es nicht schaffen, dieses Verhältnis umzukehren, wir möchten am Anfang der Pfingstferien jedoch erreichen, dem nicht-motorisierten Verkehr eine Mehrheit zu verschaffen“, so BN-Kreisvorsitzender Helmut Scharpf. Reichte der Klimawandel bisher nicht für ein Umdenken aus, bittet die Kreisgruppe des BUND Naturschutz die Gesellschaft im Zusammenhang mit der aktuell beschworenen „Zeitenwende“, ein Zeichen der Solidarität zu setzen. „Die Politik will die Erneuerbaren beschleunigt ausbauen und fordert zum Energiesparen auf, die Notwendigkeit zur Einsparung von Öl, Strom und Gas gilt jetzt gar als Frage der nationalen Sicherheit“, erklärt Silke Lotterbach, ebenfalls BN. „Das Vorhaben soll einen Denkanstoß geben und ist für uns eine Art Nagelprobe dafür, ob die Gesellschaft die Dramatik der Lage ebenso sieht.“

Die Aktion findet auch in Sontheim, Erkheim und Mindelheim statt. In Ottobeuren beteiligt sich der REWE-Markt sowie der Feneberg. Noch sind nicht alle Datails geklärt, beim Eintreffen zu Fuß oder mit dem Fahrrad sollen eine kleine Brotzeit und Geschenke verteilt werden. Die – mit den Märkten abgesprochene – Aktion wird auch von den politischen Entscheidungsträgern unterstützt: 1., 2. und 3. Bürgermeister German Fries, Markus Albrecht und Marc Michels sowie Umweltreferentin Andrea Bitzer unterstützen den Aufruf, es mal nicht-motorisiert zu versuchen. Was früher ohnehin normal war, könnte heute im besten Fall wieder zur Gewohnheit werden.

Auch Gemeinden haben Einfluss: mittels Fahrradabstellsatzungen oder – wie in manchen Orten verfügbar – mit kommunalen Zuschüssen für Fahrradanhänger und Lastenräder. In Ottobeuren z.B. werden sie vom Energieteam mit 100 bzw. 500 Euro bezuschusst. „Das Autofahren per se wird nicht verteufelt, wir sind niemandem böse, wenn es aus unterschiedlichsten Gründen nicht anders geht. Wir blockieren auch keine Zufahrten, sondern setzen positive Anreize,“ ergänzt Martin Muth seitens des BUND Naturschutz.


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