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Kino

Ob mensch es nun Kino oder Filmvorführung nennt, eines bleibt sicher: Die bewegten Bilder üben eine besondere Faszination auf uns aus. Gekoppelt mit den richtigen Themen, besteht hier großes Potential für den Umweltschutz. Deshalb laden wir immer wieder zum Besuch guter Film in geselliger Runde mit anschließender Diskussion ein.

Einige von diesen Filmvorführungen organisieren wir gemeinsam mit den Landesmediendiensten Bayern selbst (s. Berichte unten). Darüber hinaus laden wir immer wieder über unser Programm mit Öffis ins Kino zum Besuch des Programmkinos in der Dampfsäg ein.



17.10.2020 | Wasserzeichen | Kulturfabrik MN

in Kooperation mit den Landesmediendiensten Bayern

Wie wir das Wasser verändern und wie das Wasser uns verändert: Das konnten am 17.10.2020 die Zuschauer:innen an unserer Filmvorführung hautnah erleben. Die eindrucksvollen Bilder kamen auf der großen Leinwand (Danke, Gix!) besonders gut zur Geltung.

Zwei Drittel der Erde sind von Wasser bedeckt. Es verbindet Menschen, wenn sie gemeinsam davon trinken, ein Bad nehmen oder sich die Kraft der Flüsse und Ozeane zur Stromerzeugung nutzbar machen. Der Film erzählt von der Lebensnotwendigkeit und der Schönheit des Elements Wasser. 20 Stationen in zehn Ländern rund um Globus verbinden sich zu einem großen Ganzen. In teilweise aus der Luft aufgenommenen Bildern schlägt die Dokumentation einen Erzählbogen vom größten Staudamm der Welt im chinesischen Xiluodu über das ausgetrocknete Flussdelta des einst mächtigen Colorado und die U.S. Open of Surfing in Huntington Beach bis hin zum bewegenden Kumbh-Mela-Fest in Allahabad (Indien), wo sich 30 Millionen gläubige Hindus bei einem gemeinsamen rituellen Bad im Ganges reinwaschen. Die giftigblauen Rinnsale der Ledergerbereien in Bangladesch sind genauso Teil des globalen Wasserkreislaufs wie die unberührten Seen in British Columbia.

"In teils bedrückend schönen, technisch perfekten Bildern feiert der nahezu unkommentierte Dokumentarfilm bei einer Reise rund um den Erdball Wasser in allen erdenklichen Facetten." (Filmdienst)

Im anschließenden Gespräch tauschten sich die Teilnehmer:innen über ihre Erfahrungen mit dem Thema aus. Darüber hinaus konnte durch die Moderation der Begriff des virtuellen Wassers neu eingeführt und dessen unterschiedlichen Farbtöne näher erläutert werden.

Vielen Dank gilt auch der Kulturfabrik, die uns diesen Abend wieder einmal mit Räumlichkeit, Bewirtung und Technik ermöglicht hat! Bitte erwägen Sie auch diesem Verein mit Ihrer Mitgliedschaft zu unterstützen.